Zauberkugel

Autor: Stefan Gemmel

Das Geheimnis der Zauberkugel spannt sich weiter.

Der Spiegel-Bestseller vonStefan Gemmel geht in die fünfte Runde.

Schon über 125.000 verkaufte Exemplare. Keine Frage: Die Reihe „Im Zeichen der Zauberkugel“ ist der bisher größte Erfolg von Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel.

„Und dieser große Erfolg fühlt sich recht merkwürdig an“, gibt Stefan Gemmel im Gespräch mit NEXT-Junior zu. „Immer wenn eine neue 10.000er Zahl überschritten wird, denke ich: Mehr geht doch gar nicht. Jetzt müssten doch alle Leseratten versorgt sein. Und dann meldet der Verlag einen neuen Höchststand – WOW!“


In der Reihe, mit der Stefan Gemmel und Eva Pfitzner vom Leserattenservice 2015 ihren zweiten Weltrekord geholt haben, treffen die arabische und unsere europäische Welt aufeinander. Denn vor vielen hundert Jahren hat ein Dschinn einen Jungen so verzaubert und verflucht, dass er als schlafender Geist in einer magischen Kugel gefangen war.

Als Alex, ein Junge aus unserer Zeit, die Kugel findet und den Jungen befreit, gerät ihr Leben aus den Fugen, denn plötzlich werden sie von Zauberern gejagt, von Drachen bedroht und auf mehrere Zeitreisen geschickt.

Für den jetzt veröffentlichten fünften Band konnte Stefan Gemmel allerdings ein ganz besonderes Ungeheuer entwerfen. „Tatsächlich ist es eines meiner Lieblings-Bücherfiguren geworden“, schwärmt Stefan Gemmel selbst im Gespräch mit unserem Magazin und fährt fort: „Es handelt sich dabei um eine Legende aus Grönland, auf die ich während meiner Recherchen zur Buchreihe gestoßen bin: der Tupilait. Wenn man sich an jemandem rächen möchte, braucht man einen Gegenstand aus seinem Besitz und legt ihn in einen Lederbeutel. Nun überlegt man sich, welche Eigenschaften das Ungeheuer besitzen soll und fügt entsprechende Dinge ebenfalls in den Beutel hinein: Zähne, wenn es besonders hart zubeißen soll, Federn, wenn es fliegen soll, Hörner, wenn es etwas aufspießen soll.

Und wenn man das alles in Grönland im Eis vergräbt, entsteht am nächsten Tag aus dem Beutel heraus ein Tupilait, der einem auf´s Wort gehorcht und alles daran setzt, dem Feind zu schaden. Ich fand das eine grandiose Legende und hab den schwarzen Magier, für den armen Alex auch solch einen Tupilait erschaffen lassen. Katharina Drees, die Illustratorin, hat das Untier wunderbar in Szene gesetzt. Es ist beeindruckend, aber nicht abschreckend. Einfach nur klasse!“